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Richtig polieren aus Liebe zur Musik


 

Was hat die Restauration alter Saxophone oder Klarinetten mit dem Werkzeug- und Formenbau zu tun? Auf den ersten Blick nichts – aber das ToKo Holzblasinstrumentenstudio zeigt, dassbeides sehr gut zusammen passt. Das Pinneberger Unternehmen hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf bei der Reparatur und Restauration von (Holz-) Blasinstrumenten erarbeitet. Der besondere Clou: Die Spezialisten setzen auf Werkzeuge und Produkte aus der professionellen Oberflächenbearbeitung von joke Technology. Insgesamt fünf Mitarbeiter, allesamt passionierte Instrumentenspieler, bearbeiten im Kundenauftrag die “Schätzchen“. Überwiegend werden Saxophone, Klarinetten, Fagotte und Oboen aufbereitet, die teilweise schon über 60 Jahre alt sind.

Vielfache Einsatzmöglichkeiten

Bei einem intensiven Austausch mit einem Außendienstmitarbeiter von joke stieß Inhaber Thorsten Köhler auf verschiedene Einsatzmöglichkeiten für professionelle Oberflächenbearbeitung, die neben dem Aussehen auch den Klang wieder verbessern. Mit Kugelfräsern arbeitet ToKo mittlerweile die Tonlochkamine nach. Beim Einschleifen von Korkpolster kommt ein SiC-Schmirgel in den Varianten 600, 800 und 1000 zum Einsatz. Lotrückstände werden jetzt mit Keramikmessern abgekratzt, wodurch das Material geschont und das Verletzungsrisiko gesenkt wird. Zum Aufarbeiten von Klangkörpern finden Dialux-Pasten Anwendung. Früher waren die Mitarbeiter oftmals mit den Ergebnissen nicht zufrieden – zu unregelmäßige Oberfläche und zu lange Arbeitszeit. Seitdem Diamantpasten mit Körnung 3 und 6 µm zum Einsatz kommen, ist es anders. Wichtig ist, dass die Paste extrem gleichmäßig kalibriert ist, denn dann sind die Ergebnisse den Vorstellungen entsprechend und wiederholbar. Dabei spielt dann letztlich der Preis keine Rolle mehr – das Ergebnis entscheidet.

 

Gewinn für die Arbeitsplatzausstattung

Doch nicht nur im operativen Einsatz eröffnen sich neue Wege, sondern auch im Bereich der Arbeitsplatzausstattung. „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Lupen für meine Arbeit benötigen würde“, berichtet Thorsten Köhler. Heute prüft er mit der Lupenleuchte Panorama die Maserung von Klarinettenkörpern auf Risse, viel leichter und schneller dank der Vergrößerung und der integrierten Leuchtstoffröhre.


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Aufwand und Kosten

Der Markt für diese Restaurationen wächst stetig. Zum Einen wegen der Kosten: Eine Generalüberholung eines Instruments liegt etwa zwischen 600 und 1.500 Euro; neue Instrumente kosten gerne das Zehnfache. Zum Anderen der ideelle Wert: Häufig sind es Erbstücke oder die Lieblingsinstrumente, die aufgearbeitet werden sollen. Die Arbeiten nehmen etwa zwei bis drei Wochen in Anspruch. Thorsten Köhler, selbst Instrumentenmacher-Meister, baut mit seinem Team auch Instrumente behindertengerecht um, beispielsweise wenn ein Musiker durch einen Unfall Gliedmaßen verloren hat.



So kommen Hilfsmittel aus dem Werkzeug- und Formenbau zu ganz neuen Ehren – und die Anwender zu neuen Märkten. Ein Blick abseits der gewohnten Pfade lohnt!
 



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