Product range

Reparatur-SchweißenHartmetall-Beschichtungsgerät tucadur® 2020

We refer to our Warranty provisions

Hartmetall-Beschichtungsgerät tucadur® 2020

Product information
Item number:0700000
Group:Hartmetall-Beschichtungsgerät tucadur® 2020
Other documents
0700000_Betriebsanleitung.pdf563.12KB
Steuergerät
Max. erreichbare Schichthärte 82 HR 30N
Schichtdicke einstellbar von 2-40 Mikron
Vibrationsstärke einstellbar
Anschlussspannung 230 V, 50 Hz
Maße (B x T x H) 210 x 320 x 220 mm
Gewicht 11 kg

Auftragspistole
Vibrationsfrequenz 100 Hz
Arbeitsfeld-Lampe eingebaut

Lieferumfang:
Steuergerät, Auftragspistole, Netzkabel, Fußschalter, Kontaktmagnet, 1 Satz Hartmetall-Elektroden (24 Stück),
6-kant Schraubendreher

Allgemeine Informationen

Das Verfahren
Heute werden bei Werkzeugen, Vorrichtungen und Maschinenteilen sehr hohe Anforderungen an Zähigkeit, Härte und Oberflächen-Verschleißfestigkeit gestellt. Durch normale Härteverfahren kann entweder Zähigkeit oder Härte ausgeprägt werden, deshalb wird in der Praxis ein Mittelweg gewählt. Beim Suchen nach einem zähen Werkstoff mit einem verschleißfesteren Überzug zeigten sich folgende Möglichkeiten:

1. Galvanisches Überziehen mit harten Schichten,
2. Plasma-Flamm-Spritzverfahren,
3. Funkenerosive Wolframcarbid-Beschichtung.

Die Haftfestigkeit der Schichten nach Verfahren 1 und 2 ist bei großen Belastungen oft ungenügend, da diese abblättern können. Mit Verfahren 3 ist es hingegen möglich, Wolframcarbid zu einer sehr verschleißfesten Oberfläche auf die stark beanspruchten Stellen eines Werkstückes aufzutragen.

Eigenschaften der Hartmetallschicht
Die aufgetragene Schicht verbindet sich einwandfrei mit dem Stahl und haftet so, dass sie einer mechanischen Beanspruchung weitgehend standhält. Es gelingt nicht, die Beschichtung durch Schläge, Biegung, Streckung oder Stauchung abzusprengen. Sie lässt sich nur durch Schleifen oder spezielles Sandstrahlen entfernen, kann aber mit Diamant oder Siliciumcarbid nachgeläppt werden. Der darunterliegende Stahl wird durch die Beschichtung nicht enthärtet, sondern nimmt in der oberen Zone an Härte zu. Bei bestimmten Stahllegierungen dringt die Wolframcarbidschicht sogar ins Grundmaterial ein. Die Schicht erreicht eine Härte bis 82 HR 30N, ohne dass eine Veränderung oder ein Verzug des Werkstückes entsteht, da die Abscheidung praktisch kalt erfolgt. Die Beschichtung ist extrem hitzebeständig und durch den Härtegrad wird die Verschleißfestigkeit des Werkstückes enorm gesteigert. Die Oberfläche ist gleichmäßig und ohne Richtungsstruktur. Sie erreicht bei guter Sättigung eine mittlere Rauheit von 2-9 µm.

Anwendungsbeispiele
1. Härte: Beschichten von Werkzeugen oder Verschleißteilen zur Erhöhung der Standzeit.
2. Haftung: Beschichten von glatten Flächen um durch die Struktur der Schicht eine höhere Haftung zu erreichen.
3. Schmierfilm: Beschichten von glatten Flächen um den Erhalt eines Schmierfilms zu erreichen, da das Schmiermittel in der Struktur eingelagert bleibt, und somit nicht gleich wieder rausgepresst wird.
4. Kaltschweißung: Beschichten von Gleitflächen um durch die Struktur der Schicht Kaltschweissungen zu vermeiden, d.h. festkleben von Material.
Werkstoffe und deren Vorbehandlung
Für die Beschichtung mit Wolframcarbid eignet sich als Werkstoff jeder weiche, vergütete oder gehärtete Stahl in unlegierter und legierter Ausführung. Die Oberfläche muss sauber und metallisch rein sein. Zunder- und Oxydschichten müssen unbedingt entfernt werden. Geschliffene, polierte oder blank bearbeitete Teile sind zu entfetten. Wird die Wolframcarbidschicht auf eine ungereinigte Oberfläche aufgetragen, entsteht keine ausreichende Haftfestigkeit, die Schicht wird unregelmäßig und weist Einschlüsse auf.

Arbeitsweise
Das Beschichtungsgerät arbeitet nach dem Prinzip des Elektroerodierens. In einem Gleichstromkreis mit elektronischer Strom- und Spannungsregulierung, in dem Kondensatoren je nach Einstellung unterschiedlich aufgeladen werden, wird am Pluspol eine Hartmetall-Elektrode angebracht. Die Elektrode wird in eine Vibrationspistole eingespannt. Durch den Vibrator (Auftragspistole) wird die Elektrode in Schwingungen versetzt und mit dem zu behandelnden Werkstück in Kontakt gebracht. Das Werkstück ist am Minuspol angeschlossen. Durch Kontakt der Elektrode mit dem Werkstück entsteht ein ionisiertes Feld, welches gewährleistet, dass eine oxydfreie Verschmelzung des Wolframcarbids mit dem Grundmaterial stattfindet. Mit Hilfe des Vibrators wird dieses Feld laufend neu aufgebaut. Bei gleichmässiger Hin- und Herbewegung der Elektrode entsteht eine kompakte Beschichtung. Die vorgewählte Schichtdicke kann nicht überschritten werden, da beim Erreichen der Sättigung keine Materialaufnahme mehr stattfindet. Die gewählte Schichtdicke ist so genau, dass sie im Normalfall keine mechanische Nachbearbeitung benötigt. Sie ist jedoch im Bedarfsfalle läpp- und polierbar. Die Beschichtung mit dem tucadur® 2020 ist so einfach, dass sie von jedem ausgeführt werden kann.

Customers also purchased


All prices are excl. VAT and plus shipping.

wiredminds.push(["setTrackParam", "wm_custnum", "a0847d78bbbdc570"]); // Begin own parameters. wiredminds.push(["setTrackParam", "wm_campaign_key", "utm_campaign"]); // End own parameters. wiredminds.push(["count"]); // wiredminds.push(["setTrackParam", "wm_content_width", 0]); // For centered layouts set content width // wiredminds.push(["registerHeatmapEvent", "mousedown"]); // -->

Customer service

Shopping cart

Legend



Privacy policy